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Aktuelles
Projektmanual
Die Erfahrungen aus zwei Jahren ganzheitlicher Integrationsarbeit im Bundesland Salzburg finden Sie gesammelt im Projektmanual FluEQUAL, mit Beiträgen zu
- Spracherwerb
- work iT! - Partizipation und Informationstechnologie
- gemeinnütziger Beschäftigung und Lernwerkstätten
- ganzheitlicher Integration und Förderung der Begegnung von Einheimischen und Asylsuchenden.
In der Projektrückschau finden sich Statements von SozialpartnerInnen und Gemeinden zur Bedeutung von Qualifizierung und Beschäftigung in der Flüchtlingsintegration und zum Empowerment.
Wir senden Ihnen das Handbuch gerne als Broschüre oder auf CD kostenfrei zu: info@fluequal.at
"integrated ways" ist eine transnationale Partnerschaft zwischen Polen, Italien und Österreich zur Integration von AsylwerberInnen.
Das transnational integration manual beschreibt die Ausgangssituation in diesen Ländern und Integrationsmaßnahmen der Partnerprojekte.
Transnational Integration Manual, 862KB (in englischer Sprache)
AsylwerberInnen
haben aufgrund der gesetzlichen Lage kaum die Möglichkeit arbeiten zu gehen. Das bedeutet für sie eine schwierige soziale Situation für die Zeit des Asylverfahrens - das mehrere Jahre dauern kann. Es ist aber auch ein Verlust für den österreichischen Arbeitsmarkt: diese Gruppe von Menschen - immerhin ca. 25.000 Personen, die sich in Österreich in Grundversorgung befinden und eine vorläufige Aufenthaltsberechtigung haben - steht dem österreichischen ARbeitsmarkt zur Verfügung. Ihre Qualifikationen und Fähigkeiten bleiben ungenutzt.
Da es keine verlässlichen Daten über die beruflichen Qualifikationen von AsylwerberInnen gibt, haben wir diese bei den TeilnehmerInnen von FluEqual erhoben:
Ausgangsqualifikationen von AsylwerberInnen, 36KB
Empowerment konkret
Im Internetprojekt wird von einer Gruppe von 20 AsylwerberInnen ein Webportal für Flüchtlinge erstellt. Zu den Zielen dieses Moduls gehören - noch vor der EDV-Qualifzierung - die Vermittlung von Kompetenzen in
- Selbstmanagement
- interkultureller Teamarbeit und
- Projektmanagement
Ein konkretes Beispiel dieser Arbeit mit Flüchtlingen finden Sie hier im "FluRu" - dem Rundbrief an die TeilnehmerInnen.
Qualitätsstandards für gemeinnützige Beschäftigung von AsylwerberInnen lt. Grundversorgungsgesetz
Durch gemeinnützige Beschäftigung kann die frühe Integration der Asylsuchenden im Wohnort und der Aufbau von beruflichen Qualifikationen wesentlich verbessert werden. Andererseits stellt gemeinnützige Beschäftigung Arbeit ohne jede sozial- oder arbeitsrechtliche Absicherung dar, die in Form von Anerkennungsbeiträgen entlohnt wird, die erheblich unter dem Kollektivvertragslohn liegt. Ist gemeinnützige Beschäftigung eine soziale Unterstützung oder Ausbeutung?
Unter welchen Voraussetzungen die gemeinnützige Beschäftigung als produktive und auch die Gleichstellung fördernde Maßnahme eingesetzt werden kann, ist in den Qualitätsstandards beschrieben, die vom Netzwerk Autarq2 entwickelt wurden.
Empowerment
ist eine verpflichtende Querschnittsaufgabe für alle Equal-Projekte. Eine kritische Stellungnahme dazu haben 4 Partnerschaften des österreichischen Netzwerkes Autarq verfasst: Empowerment von AsylwerberInnen kann kaum gelingen, solange die grundlegenden Lebensbedingungen für Asylsuchende so restriktiv sind.
Positionspapier zu Empowerment
Pressemeldungen:
Neues Leben in fremder Heimat, Bezirksblatt Lungau, 31.01.07, 822KB
Eislaufplatz interkulturell, Lungauer Nachrichten, 01.02.07, 673KB
Asylwerber arbeiten in Gemeinden, Der Standard, Juni 2006, 25KB
Früher hab ich nur geschlafen, Salzburger Stadtblatt, Juni 2006, 641KB
Wollen ganz normal leben, Salzburger Nachrichten, März 2006, 1MB

















